In Berlin gilt: Schulessen muss gesund, ausgewogen und nachhaltig sein.
Die Grundlage dafür sind die Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Alle Caterer sind ausnahmslos daran gebunden.
Ihr fragt Euch, wieso das Schulessen nicht so salzig schmeckt wie zu Hause?
Oder wieso es nur einmal in der Woche Fleisch gibt?
Oder warum es so oft Linsen und Kichererbsen zu essen gibt?
Ich werde nicht satt!
Das sind die DGE-Standards _____________
Die konkreten Vorgaben für ausgewogene Schulverpflegung lauten wie folgt:
1. Täglich zwei Gerichte
Täglich stehen Ihrem Kind zwei verschiedene Menüs zur Auswahl. Mindestens ein Gericht ist immer vegetarisch (kein Fleisch und Fisch).
2. Kindgerecht Gewürzt
Die DGE-Standards schreiben vor, dass Schulessen mild gewürzt wird. Das bedeutet zum Beispiel, dass nur wenig Salz verwendet werden darf. Darum schmeckt das Essen vielleicht manchmal weniger kräftig als zu Hause.
3. Wenig Fleisch
– 1.–4. Klasse: max. 60 g Fleisch pro Woche.
– 5.–6. Klasse: max. 70 g Fleisch pro Woche.
60g bzw. 70g entspricht gerade einmal einem Drittel eines herkömmlichen Steaks. Oft werden wir gefragt, wieso wir zum Beispiel keine Schnitzel oder Bratwürste mehr im Speiseplan haben. Das liegt daran, dass die Menge an Fleisch so gering ist, dass im Handel keine Stückwaren in dieser geringen Menge erworben werden können.
Wir geben unser Bestes, um dennoch schmackhafte Fleischgerichte zu kreieren. Unsere Highlights sind Spaghetti Bolognese, Hähnchengyros im Fladenbrot, Chili con Carne und viele mehr.
4. Viel Gemüse
– 1.–4. Klasse: mind. 900 g Gemüse pro Woche
– 5.–6. Klasse: mind. 1000 g Gemüse pro Woche
Mindestens 25% der täglichen Gemüsemenge muss Rohkost und Salat von unserer Frischkosttheke sein.
5. Viele Hülsenfrüchte
Mindestens 140 g (1.–4. Klasse) bzw. 150 g (5.–6. Klasse) der gesamten Gemüsemenge pro Woche müssen Hülsenfrüchte, also Linsen, Kichererbsen, etc. sein.
6. Kohlenhydrate in Maßen
– 1.–4. Klasse: max. 600 g pro Woche
– 5.–6. Klasse: max. 650 g pro Woche
Zu Kohlenhydrate zählen Zutaten wie z. B. Kartoffeln, Reis, Nudeln oder Getreide.
Wenn Kinder
nicht satt werden
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Manchmal hören wir:
„Mein Kind isst nur Nudeln und ist nicht satt geworden.“
Das passiert oft, wenn nur Nudeln, Kartoffeln oder Reis gegessen werden – ohne Soße oder Gemüse.
So landet nur ein Teil des geplanten Menüs auf dem Teller, und die Hauptkomponente mit Gemüse fehlt. Aufgrund der DGE-Vorgaben dürfen wir die Portion Nudeln oder Kartoffeln nicht größer machen, wenn das Gemüse nicht gegessen wird. Der Tagesanteil an Nudeln ist für alle gleichaltrigen Kinder derselbe.
Wir bitten um Verständnis – und ermutigen alle Kinder, auch mal Neues zu probieren.
Manchmal hören wir:
„Mein Kind isst nur Nudeln und ist nicht satt geworden.“
Das passiert oft, wenn nur Nudeln, Kartoffeln oder Reis gegessen werden – ohne Soße oder Gemüse.
So landet nur ein Teil des geplanten Menüs auf dem Teller, und die Hauptkomponente mit Gemüse fehlt. Aufgrund der DGE-Vorgaben dürfen wir die Portion Nudeln oder Kartoffeln nicht größer machen, wenn das Gemüse nicht gegessen wird. Der Tagesanteil an Nudeln ist für alle gleichaltrigen Kinder derselbe.
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